Fallschirmsprung Ballon
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Fallschirmsprung aus einem Ballon, das Erlebnis der besonderen Art

Tandemfallschirmprung aus einem Ballon

Beim Fallschirmspringer-Event in Fromberg machte Erich mit mir einen Tandemsprung aus dem Ballon.

Es war mein erster Ballonsprung und für mich was ganz besonderes.
Wir mussten schon um 5 Uhr Früh aufstehen, denn um 6 Uhr wollten wir starten. Also praktisch mitten in der Nacht. Für dieses tolle Erlebnis wäre ich im Nachhinein aber noch viel früher aufgestanden.

Zuerst mal haben wir mit Doogie, unserem Ballonfahrer und Fallschirmspringer Freund, zusammen den Ballon aufgebaut. Mann, ist das ne Menge Stoff. Als alles soweit vorbereitet war, begann Doogie über den Brenner den Heißluftballon zu befüllen. Endlich war es soweit und wir konnten starten.

Der Ballon stieg relativ schnell und steil nach oben. Zu hören war nur das Knistern des Korbes und des Brenners. Ein bisschen aufgeregt war ich schon. Von den Erzählungen der anderen Fallschirmspringer wusste ich was auf mich zukommt, aber es selber zu erleben ist doch noch mal ganz was anderes.

In dem kleinen Ballonkorb war es eng, obwohl wir nur zu dritt drin waren. Das Tandemgurtzeug brauchte fast mehr Platz als eine Person. Wir begannen uns vorzubereiten und Erich befestigte mich an seinem Gurtzeug. Nun ist das ja nicht wie im Flugzeug, dass da einfach eine Tür aufgeht, aus der man bequem aussteigen kann. Nein, ganz im Gegenteil, aus einem Ballon ist das im Tandem schon ein richtiger Akt. Beim Solospringer ist es auch noch easy, er steigt halt einfach auf den Rand des Korbes und springt. Als Tandempaar hatten wir es da schon viel schwieriger. Wir entschlossen uns, den Ballon bei einer Höhe von 2800 Metern mit einem Rückwärtssalto zu verlassen und mussten uns dazu auf den Rand des Korbes setzen. Nachdem ich bei Erich ja schon angeschnallt war, ging das nicht wirklich unproblematisch. Gott sei Dank hatten wir in weiser Voraussicht einen kleinen Schemel dabei. Wir stellten uns drauf und konnten uns so auf den Rand setzen. Ich saß bei Erich am Schoß und wartete auf sein Kommando.